Startseite  |  Kontakt  |  Impressum  |  Datenschutz
Logo
 
 
News [heinrich]

Projekt Petriförder Magdeburg: Neubau der Uferböschung zur Elbe mit Schiffsanleger

Die Uferböschung an der Elbe in der Altstadt von Magdeburg musste wegen großer Hochwasserschäden erneuert werden. Die 350 Meter lange Böschung wurde abgebrochen, Spundwandarbeiten für Wasserhaltung und Gründung durchgeführt, Anlegerfundamente gesichert, die Böschung mit Unterbeton, Natursteinmauerwerk und Drainage neu gebaut sowie zwei Treppen hergestellt.

„Wir haben das Projekt mit Bravour umgesetzt. Die Ergebnisse überzeugten, wir sind auch relativ gut in der Zeit geblieben, was angesichts der nicht vorhersehbaren Widrigkeiten nicht zu erwarten war“, berichtet Ulf Möricke, Bauleiter und verantwortlich für die Bauüberwachung und Bauoberleitung. Zu den Widrigkeiten gehörte vor allem der umfangreiche Einsatz der Kampfmittelprüfung.

Kampfmittelsondierung findet 180 Verdachtspunkte

Die Kampfmittelsondierung auf Bombenblindgänger hatte auf sieben Verdachtsflächen und 180 Verdachtspunkten stattgefunden. Der große Umfang überraschte alle. Das Problem: 26 der Verdachtspunkte befanden sich auf der Spundwandtrasse, die restlichen Punkte und die Verdachtsflächen lagen da, wo die Böschungswand abgebrochen und neu aufgebaut werden sollte. Auch wenn keine Blindgänger gefunden wurden, führte die Aktion dennoch zu erheblichen Verzögerungen.

Auf einer Länge von 350 Metern musste die Elbeböschung in der Magdeburger Altstadt nach Hochwasserschäden neu aufgebaut werden. Natursteinpflaster, Treppen zur Elbe und fünf Schiffanleger der Magdeburger Weißen Flotte wurden neu erstellt.

Unvorhersehbare Anpassungen erfordern intensive Projektkoordination

Die Verzögerungen konnten durch die Koordination von Auftraggeber, den beteiligten Behörden, Tragwerksplanern und Baubetrieb zu einem großen Teil aufgefangen werden. „Die Baufirma war sowohl mit dem ersten als auch mit dem zweiten Baulos beauftragt. So konnten wir einige Arbeiten parallelisieren“, erläutert Ulf Möricke.

Auch die vorher nicht sichtbare Gründung der alten Böschungswand sorgte für eine Überraschung. Die Holzpfahlreihe, auf der die Böschungsmauer gegründet war, überschnitt sich mit der Spundwandtrasse. Der Bauleiter berichtet, das die Bautechnologie für Einbau der Spundwand, Kampfmittelprüfung und Rückbau des Bestandes geändert und daraufhin angepasst wurde.

„Die Ergebnisse haben überzeugt und wir sind trotz Verzögerungen durch die Kampfmittelsondierungen einigermaßen in der Zeit geblieben“, berichtet Ulf Möricke, Bauleiter und verantwortlich für die Bauüberwachung und Bauoberleitung.

Flexibel sein gehört für Ulf Möricke zum Job. Er organisiert die Bauberatungen und löst bei Bedarf auch fachliche Probleme.

Mit berücksichtigen musste er Veranstaltungen wie den Kirchentag und regelmäßige Wochenmärkte in unmittelbarer Nähe zur Baustelle. Außerdem sollte im Baubereich ein Anleger der Magdeburger Weißen Flotte ständig zugänglich sein. Schließlich sorgte das Winter-Hochwasser noch für eine Pause der Baumaßnahme. „Wir lagen mit einer effektiven Bauzeit von 12 Monaten dennoch gut im Plan“, so der Bauleiter.

Weitere Informationen:

Dr.-Ing. Heinrich Ingenieurgesellschaft mbH
Telefon: +49 351 4189064-0
E-Mail: dresden@heinrich-ingenieure.de