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Wie man in einem Bauprojekt Zeit gewinnt

06.09.2019

Der Neubaukomplex in Berlin-Teltow hatte besondere Herausforderungen: Die Vorgaben des KfW-Standards für Niedrigenergiehäuser, das Verlegen von Versorgungs- und Entsorgungsleitungen bereits vor Gründung des Gebäudes und schließlich eine Verzögerung von zwei Monaten, welche in der nachträglichen Umverlegung der Hauptversorgungsleitung Fernwärme und Wasser begründet war. Die Lage beider Leitungen entsprach nicht den Bestandsplänen. In kürzester Zeit wurde die Umverlegung durch die MWA, FW Teltow und TWG unbürokratisch organisiert und durchgeführt, damit der Rohbauer endlich mit den Tiefbauarbeiten beginnen konnte. Am Ende wurden die Objekte aber ohne Mehrkosten und mit nur noch wenig Verzögerung an die Bauherren übergeben.

Die KPI Planungsgesellschaft mbH, ein Unternehmen der BPM-Gruppe, hatte die Planung und Umsetzung der technischen Gebäudeausrüstung und Elektrotechnik des Neubaukomplexes aus zwei Gebäuden und mit 55 Wohneinheiten übernommen. Die AIZ Bauplanungsgesellschaft mbH mit Sitz in Zittau als Auftraggeber legte größten Wert auf nachhaltiges Bauen unter anderem mit dem KfW-Standard 55 für Niedrigenergiehäuser mit Fernwärmeversorgung.

Christian Rawald, Bauüberwacher in Berlin-Teltow: „Nach einer Verzögerung von zwei Monaten durch den Rohbauer haben wir zusammen mit dem Architekturbüro den Bauzeitenplan neu geplant. Mit Erfolg.“

Große Herausforderungen für die Bauüberwachung

„Eine besondere Herausforderung war die Teilunterkellerung des Gebäudes. Die Versorgungs- und Entsorgungsleitungen mussten bereits vor Gründung des Gebäudes verlegt werden. Jetzt ging es darum, die sehr unterschiedlichen Toleranzen zwischen Rohbau und Innenausbau auszugleichen“, berichtet Christian Rawald, Bauüberwacher  von der KPI Planungsgesellschaft. „Wir haben die Gründungsphase mit Bodenplatte intensiv begleitet und die Vorstreckung  bzw. die Grundleitungen unter der Bodenplatte mehrmals nachjustiert.“

Trotz enger Termine sollte die Ausführungsqualität weiterhin auf dem erhöhten Anforderungsniveau gesichert werden. Hier war der Bauüberwacher durch intensivere Baubegehungen gefordert. „Wenn es zeitlich eng wird, gibt es die typischen Fehlerquellen. Leitungen sitzen an den falschen Stellen oder fehlen ganz“, nennt Christian Rawald Beispiele. Bei der intensiven Bauüberwachung fand eine sehr gute Abstimmung zwischen dem Bauleiter der AIZ, Herrn Girrbach und Herrn Rawald von KPI statt.

Die richtige Ausleuchtung der Treppengänge und Kolonnaden war für die Bewohner ein wichtiges Thema.

Die Ausleuchtung der Kolonnaden war dann eher ein Thema für die Zufriedenheit der Bewohner. Hier passte die Verkabelung der Leuchten aus dem Rohbau nicht zu den aktuellen Wünschen. Dies konnte durch eine andere Lampenausrichtung und durch Einstellungen bei der Empfindlichkeit der Präsenzmelder verbessert werden. 

„Schließlich haben wir das Werk an zufriedene Bauherren übergeben. Der erste Bauabschnitt konnte sogar noch im Dezember 2018 mit einen Monat vorfristig an die Mieter übergeben werden. Trotz aller widrigen Umstände haben wir eine hohe Qualität abgeliefert, die Kosten eingehalten und die Bauzeit nur um zwei Monate überzogen. Darauf sind wir sehr stolz“, zeigt sich der Bauüberwacher zufrieden mit den Ergebnissen.

Fotos: Entwurfsverfasser der Gebäude ist die AIZ Bauplanungsgesellschaft mbH

Weitere Informationen:

KPI Planungsgesellschaft mbH
Telefon: +49 30 1208355-10
E-Mail: blnkpi-ingenieure.de

Der fertiggestellte Eingangsbereich zum neu gebauten Wohnkomplex

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Hausanschlussraum: primäre/sekundäre Fernwärme-Heizungsstation

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Dachaufbauten mit integrierter Lüftung

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